Google Ads bringen schnell Anfragen, aber was kostet das eigentlich? Die Kosten bestehen immer aus zwei Teilen: dem Werbebudget, das Sie direkt an Google zahlen, und der Betreuung, wenn eine Agentur Ihr Konto führt. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Klickpreise entstehen, mit welchem Budget Sie planen sollten und wie Sie mit demselben Geld mehr Anfragen bekommen.
Wie entstehen die Kosten bei Google Ads?
Bei Ads in der Google-Suche zahlen Sie nur, wenn jemand auf Ihre Ad klickt. Was ein Klick kostet, entscheidet eine Auktion, die bei jeder einzelnen Suche neu stattfindet.
Dabei zählt nicht nur, wie viel Sie bieten. Google bewertet auch, wie gut Ihre Ad und die Seite dahinter zur Suche passen. Wer eine passende Ad und eine gute Zielseite hat, kann mit einem niedrigeren Gebot vor Wettbewerbern stehen, die mehr bieten. Die genauen Regeln erklärt Google in seiner Hilfe zum Anzeigenrang.
Was kostet ein Klick?
Das hängt stark vom Suchbegriff ab. Je mehr Unternehmen auf einen Begriff bieten und je wertvoller ein Kunde ist, desto teurer wird der Klick. Ein paar Beispiele für durchschnittliche Klickpreise in Deutschland:
| Suchbegriff | Durchschnittlicher Klickpreis |
|---|---|
| webdesign düsseldorf | 4,81 € |
| website relaunch | 9,02 € |
| seo beratung | 11,50 € |
| seo zahnarzt | 14,45 € |
| google ads agentur | 27,99 € |
Quelle: Semrush, Datenbank Deutschland, Stand Oktober 2026
Die Tabelle zeigt, wie weit die Preise auseinanderliegen. Vor dem Start einer Kampagne sollten Sie deshalb die Klickpreise für Ihre eigenen Suchbegriffe prüfen.
Wie viel Werbebudget brauche ich?
Ihr Budget legen Sie selbst fest, Google gibt keinen Mindestbetrag vor. Damit eine Kampagne genug Daten sammelt, um sie sinnvoll zu verbessern, sollten Sie aus unserer Erfahrung mit mindestens 300 € Werbebudget im Monat planen. Mit 300 bis 500 € im Monat erreichen kleine Unternehmen bereits gute Ergebnisse, wenn die Kampagne sorgfältig geplant ist und laufend optimiert wird. In Branchen mit hohen Klickpreisen ist mehr nötig.
Eine einfache Rechnung hilft bei der Einordnung:
- Klicks im Monat = Budget geteilt durch den durchschnittlichen Klickpreis
- Kosten pro Anfrage = Klickpreis geteilt durch den Anteil der Besucher, die anfragen
Wenn Sie wissen, was ein neuer Kunde für Sie wert ist, sehen Sie so schnell, ob sich Google Ads für Sie rechnen.
Gut zu wissen: Tagesbudget und Monatslimit
Sie stellen in Google Ads ein Tagesbudget ein. An einzelnen Tagen kann Google bis zum Doppelten davon ausgeben, etwa wenn besonders viel gesucht wird. Über den Monat berechnet Google aber höchstens das Tagesbudget mal 30,4. Mehr zahlen Sie also nicht, wie Google in der Hilfe zum Tagesbudget erklärt.
Was kostet eine Google-Ads-Agentur?
Zum Werbebudget kommt die Betreuung, wenn Sie Ihr Konto nicht selbst führen. Agenturen rechnen meist nach einem dieser Modelle ab:
- Monatliche Pauschale für einen festen Umfang
- Prozentsatz vom Werbebudget, die Betreuung wächst also mit dem Budget
- Stundensatz für einzelne Aufgaben
- Einmalige Preise für Setup oder Audit
Achten Sie bei jedem Modell darauf, dass das Konto auf Ihr Unternehmen läuft und Sie das Werbebudget direkt an Google zahlen. So behalten Sie alle Daten, auch wenn Sie die Agentur einmal wechseln.
Wie Sie weniger pro Anfrage zahlen
In bestehenden Konten sehen wir immer wieder dieselben Fehler. Diese Hebel senken Ihre Kosten pro Anfrage, ohne dass Sie das Budget erhöhen müssen:
- Ausgeschlossene Keywords pflegen. Ohne Ausschlüsse zahlen Sie für Klicks von Jobsuchenden oder Menschen, die nur eine Anleitung suchen.
- Passende Zielseiten. Wer nach einer bestimmten Leistung sucht, sollte auf genau dieser Seite landen, nicht auf der Startseite.
- Sauberes Conversion-Tracking. Erst wenn das Konto weiß, welche Klicks zu Anfragen führen, können die automatischen Gebote richtig arbeiten.
- Region und Uhrzeit eingrenzen. Zeigen Sie Ihre Ads nur dort und dann, wo und wann Sie Kunden bedienen.
- Standardeinstellungen prüfen. Beim Anlegen sind Displaynetzwerk und Suchnetzwerk-Partner oft aktiv. Das bringt Reichweite, aber selten passende Anfragen.
Für neue Konten bietet Google übrigens immer wieder Startguthaben an. Wie das funktioniert, lesen Sie in unserem Artikel zum Google-Ads-Gutschein.
Was kostet Google Ads bei fuel media?
Bei uns zahlen Sie das Werbebudget direkt an Google. Für die Betreuung gilt:
- Ads-Audit: ab 390 € netto. Wir prüfen Ihr bestehendes Konto und zeigen, wo Budget versickert.
- Ads-Setup: ab 990 € netto. Konto, Kampagnen und Tracking fertig eingerichtet.
- Laufende Betreuung: individuelles Angebot, abhängig von Umfang und Werbebudget.
Sie müssen sich mit keiner Einstellung beschäftigen und sehen im regelmäßigen Bericht, was läuft, was es kostet und was es bringt. Mehr dazu auf unserer Seite zu Google Ads. Für Unternehmen aus der Region gibt es außerdem eine eigene Seite zu Google Ads in Düsseldorf.





